Vom Zillertal zum Brenner

Eine abwechslungsreiche Europatour

Aus dem bekannten und gut besuchten Zillertal heraus führt uns diese Hüttentour in weniger begangene Nebentäler und endet direkt am Brenner. Die  einzelnen Etappen sind abwechslungsreich, mittelschwere Etappen wechseln sich mit weglosen Strecken und Drahtseilpassagen ab. Eine Gipfeltour führt uns auf 3.200m. Wir sind fast immer in hochalpinem Gelände unterwegs und müssen stets mit besonderen Wetterlagen rechnen. Die Europahütte gibt dieser Route ihren Namen.

 

Tourendetails

Ort/Region:  Breitlahner/Zillertal - Pfitschtal/Brenner/Südirol
 Termin: 

 5.8.21 - 10.8.21

Preis: 

 98 - 138 € (je nach Teilnehmerzahl)

Teilnehmerzahl:

5-7

Leitung:

Manfred Gangkofer

Teilnahmevoraussetzungen: 

Ausreichende körperliche Fitness und Kondition, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, Mitgliedschaft im DAV

Schwierigkeitsgrad:  Meist mittelschwere Routen (rot), zwei Etappen mit Drahtseil gesicherten Stellen und weglosen Passagen (schwarze Markierung), Tagestouren bis zu einer Gehzeit von 6 Std.
Leistungen
(im Preis enthalten):
Tourenleitung und Organisation
Zusatzkosten
(nicht im Preis enthalten):
Übernachtung auf Hütten des DAV/ÖAV oder privaten Hütten, Verpflegung,  evtl. Kosten für Transfers; An-/Abreise

Tourenleitung

Anmeldung bei: Manfred Gangkofer

E-Mail: manfred.gangkofer@alpenverein-bremen.de

 Vorbereitungstreffen: Termin wird noch bekanntgegeben

 Anmeldeschluss: 21.02.2021


Weitere Informationen

Alpenverein Bremen Hüttentour
Friesenberghaus von oben

Diese ausgesprochen abwechslungsreiche Bergwandertour ist konditionell relativ einfach, technisch aber deutlich schwieriger als die Tour durch das Ötztal (siehe "Ötztaler Runde"). Fast immer durch die hochalpine, baumlose  Region führend bietet sie tolle Perspektiven und vielfältige Anforderungen.

Sie beginnt am 5.8. morgens beim Gasthaus Breitlahner, in dem man übernachten oder zu dem man morgens mit dem Bus anreisen kann. Steil und vielleicht heiß geht es hinauf zum urigen Friesenberghaus. Am nächsten Tag gehen wir mit leichtem Gepäck zum Hohen Riffler (3.231 m), teilweise weglos über Blockgelände. Hier ist zum ersten Mal eine gute Trittsicherheit gefordert. Der dritte Tag lässt uns die Olpererhütte mit ihrer berühmten Hängebrücke (Foto oben) passieren und führt dann über Blockgelände vorbei an einigen mit Drahtseil gesicherte Stellen mit moderaten Höhenunterschieden zum Pfitscherjoch-Haus, auf dessen Duschen sich die Vorfreude schon jetzt lohnt. Nach drei anstrengenden Etappen genießen wir danach einen gemütlichen Übergang zur Europahütte. Dieses Wegstück verdient sich den Namen Panoramaweg wirklich, die Sicht bei gutem Wetter Richtung Süden ist phänomenal. Aber auch die Europahütte wird ihrem Namen voll gerecht, denn mitten durch das Gebäude verläuft die Grenze zwischen Österreich und Italien, was heutzutage zum Glück kein Problem mehr ist. Der 5. Tag ist die Königsetappe, er fordert uns konditionell und der Aufstieg zur Wildseespitze ist gespickt mit Drahtseil gesicherten Kletterstellen. Am Morgen des letzten Tages bleibt uns nur noch der kurze Abstieg zum Brenner, wo uns leider die Zivilisation wieder voll erfasst. Am Bahnhof Brenner können wir den Zug nach Innsbruck und München nehmen und noch am selben Tag bis Bremen fahren.

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Höhendifferenzen, Zeiten, Hütten.pdf
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