WIR LIEBEN DIE BERGE und die natur!

und darum müssen wir sie auch schützen

Natur- und Umweltschutz vor Ort

Natur- und Umweltschutz in den Alpen sind wichtig, wir wollen uns aber auch in unserer unmittelbaren Umgebung dafür verantwortlich zeigen.

Die Gegend rund um Bremen bietet  viele Möglichkeiten. Auf von Fachleuten geführten Touren können wir unsere Flora und Fauna erleben und die Natur der Region kennenlernen. Fachvorträge erweitern unser Wissen. Je mehr wir die Zusammenhänge verstehen, desto besser können wir die Natur schützen.


Veranstaltungen und Termine

Mit unseren Veranstaltungen wollen wir die Freude an der Natur fördern und das Bewusstsein für Maßnahmen zum Umwelt- und Klimaschutz schärfen.

Bitte beachten Sie die Aktualisierungen dieses Programms auf dieser Seite.

Anmeldung per Onlineformular (unten).

Alle Termine wegen Corona natürlich unter Vorbehalt.


Mittwoch,  19.01.2022, 19.00 h

Natur- und Flusslandschaft in Bremens Nachbarschaft
Über den Rückbau der Wümme zum ursprünglichen Fluss

Vortrag von Thomas Arkenau (Landkreis Verden)

Wümmewiesen im Winter
Wümmewiesen im Winter, Foto: Thomas Arkenau

Flusslandschaften haben eine hochrangige ökologische Bedeutung. Sie wurden im 20. Jahrhundert sehr geschädigt.

Schon 1995 startete deshalb der Landkreis Verden ein großes Projekt zu Renaturierung der Wümme im Bereich zwischen Fischerhude und den Borgfelder Wümmewiesen. Ziel des wenig bekannten und hier vorgestellten Projektes war und ist es, den Naturschutz in diesem Gebiet zu erhalten und wesentlich zu verbessern. Der Grundwasserspiegel wurde flächig angehoben, Überschwemmungen über längere Zeit und großflächiger ermöglicht. Wiedervernässung und Renaturierung der Wümmeniederung erforderten neue Eigentumsverhältnisse. Der Landkreis hat deshalb große landwirtschaftlich genutzte Flächen gekauft. Zum Erhalt und zur Entwicklung von Feuchtgrünland wurde die frühere extensive landwirtschaftliche Nutzung weiträumig wiedereingeführt. Das erfolgreiche Naturschutzprojekt wird jetzt aktuell mit dem Rückbau eines weiteren Wehres an der Wümme weitergeführt.

 Es ist geplant, im Mai 2022 im Rahmen einer kleinen Fahrradexkursion unter Begleitung von Thomas Arkenau die Maßnahmen vor Ort in Augenschein zu nehmen.

Vortrag im DAV-Kletterzentrum Bremen

Eintritt frei (Wir freuen uns über eine kleine Spende)

Zutritt zum Kletterzentrum nach der 3-G-Regel

Anmeldungen bitte über die Geschäftsstelle

 


Viele persönliche Möglichkeiten zum Umweltschutz: #machseinfach

Mit der Kampagne #machseinfach zeigt der Deutsche Alpenverein, wie jede und jeder Einzelne mit einfachen Mitteln sofort einen Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz leisten und selbst nachhaltig handeln kann. Ihr werdet sehen: Oft reichen schon kleine Dinge.

Zugfahren, Essen, Mikroplastik etc., jede und jeder kann sofort starten!

Der Alpenverein ist Naturschutzverband

Der DAV ist bereits seit 1984 als Naturschutzverband in Bayern anerkannt, seit 2005 auch auf Bundesebene und seit 2008 als Umweltorganisation in Österreich.

Daraus erwächst dem DAV die Verpflichtung, sich qualifiziert und mit Nachdruck für die Belange des Natur- und Umweltschutzes einzusetzen. Er kooperiert dazu mit anderen Verbänden und Initiativen und befürwortet ausdrücklich die Zusammenarbeit mit Politik, Behörden und Wirtschaft. Der DAV ist parteipolitisch unabhängiger Anwalt der Bergwelt. Er regt eine offene Diskussion über Umweltfragen an und trägt damit zur Bewusstseinsbildung in der Gesellschaft bei.

 

DAV-Positionen zum Klimawandel

Das mit Abstand am breitesten diskutierte Thema der Hauptversammlung 2019 war der Klimawandel. Dazu hat der Alpenverein drei Entscheidungen getroffen:

  1. Er hat eine Resolution verabschiedet, die sich an die Politikerinnen und Politiker in Deutschland wendet und sie zu einer konsequenteren Klimapolitik auffordert. Wörtlich steht da: "Die Zeit des Zauderns ist vorbei, wir müssen handeln. Jetzt!"
  2. Der DAV hat eine Selbstverpflichtung zum Klimaschutz verabschiedet. Darin fordert er konkrete Maßnahmen auf Bundes-, Landes- und Sektionenebene, und zwar im Hinblick insbesondere auf seine Infrastruktur und den Mobilitätsbereich.
  3. Der DAV hat sich für eine Klimaschutzabgabe entschieden. Ab 2021 soll pro Vollmitglied und Jahr 1 Euro in einen Fonds fließen, aus dem Klimaschutzprojekte in den Sektionen, Landesverbänden und im Bundesverband finanziert werden. Bei 1,3 Millionen Mitgliedern macht das rund 1 Million Euro pro Jahr aus, weil verschiedene Beitragsermäßigungen berücksichtigt werden müssen.