Unsere Satzung

Bergsport - Naturschutz - Weltoffen

In unserer Satzung sind unsere Ziele und Tätigkeitsbereiche sowie unsere Strukturen ausführlich dargestellt. Sie lebt mit dem Verein und seinen Anforderungen, d. h. sie wird regelmäßig angepasst und erneuert, das letzte Mal 2019.

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Satzung des Deutschen Alpenverein Sektion Bremen e.V.
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Satzung des Deutschen Alpenverein Sektion Bremen e.V.

In Der letzten Fassung vom 14.05.2019

Allgemeines

 

§ 1 Name und Sitz

Der Verein führt den Namen: Sektion Bremen des Deutschen Alpenvereins (DAV) e.V. (im folgenden Sektion genannt )  und  hat  seinen Sitz in Bremen. Er ist in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Bremen eingetragen.

 

§2 Vereinszweck

1. Zweck der Sektion ist, das Bergsteigen und alpine Sportarten vor allem in den Alpen und den deutschen Mittelgebirgen, besonders für die Jugend und die Familien, zu fördern und zu pflegen, die Schönheit und Ursprünglichkeit der Bergwelt zu erhalten, die Kenntnisse über die Gebirge zu erweitern und weitere sportliche Aktivitäten zu fördern.

2. Die Sektion ist parteipolitisch neutral; sie vertritt die Grundsätze religiöser, weltanschaulicher und ethnischer Toleranz; sie achtet auf die Chancengleichheit von Frauen und Männern.

3. Die Sektion verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „ steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Die gemeinnützigen Zwecke in diesem Sinne sind die Förderung des Sports, des Natur­ und Umweltschutzes, der Jugendhilfe und der Bildung.

4. Die Sektion ist selbstlos tätig; sie erstrebt keinen Gewinn und verfolgt  nicht  in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke . Mittel der Sektion dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Ausgeschiedene Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Sektionsvermögen. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck der Sektion fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§3 Verwirklichung des Vereinszwecks

1. Der Vereinszweck soll durch  die in  Absatz 2 und 3 angeführten ideellen und materiellen Mittel erreicht werden.

2. Als ideelle Mittel zur Verwirklichung des Vereinszwecks dienen:

a) bergsteigerische und alpinsportliche Ausbildung, Förderung bergsteigerischer und alpinsportlicher Unternehmungen , des alpinen Schilaufes , Ausleihe von Bergsportausrüstung, Unterstützung des alpinen Rettungswesens;

b) Gemeinschaftliche bergsteigerische, alpinsportliche Unternehmungen sowie Wanderungen, Radwandern, Kanusport, Gymnastik, Ballspiele;

c) Veranstaltung von Expeditionen;

d) Veranstaltung von alpinsportlichen Wettkämpfen einschließlich der Bekämpfung des Dopings gemäß der strafbewehrten Sportordnung des DAV;

e) Errichten, Erhalten und Betreib en künstlicher Kletteranlagen;

f) Erhalten und Betreiben der Hüttenstandorte als Stützpunkte zur Ausübung des Bergsteigens und der alpinen Sportarten und für die Sicherheit aller Bergsportler sowie Errichten und Erhalten von Wegen ;

g) Schutz und Pflege von Natur und Landschaft, Tier- und Pflanzenwelt der Alpen und der deutschen Mittelgebirge, insbesondere bei der Ausübung des Bergsports und der Unterhaltung von Hütten und Wegen;

h) Jugendhilfe und umfassende Jugend- und Familienarbeit;

i) Förderung und Sammlung schriftstellerischer, wissenschaftlicher und künstlerischer Arbeiten auf alpinem Gebiet;

j) Abhaltung von Vereinsveranstaltungen wie Versammlungen , Vereinsfeste, Vorträge, Lehrgänge und Führungen;

k) Pflege der Heimatkunde.

1) Einrichtung und Betrieb einer Webseite oder sonstiger elektronischer Medien;

m) Herausgabe von Publikationen;

n) Einrichtung einer Bibliothek;

o) Zusammenarbeit mit Personen, Organisationen und Institutionen, die gleiche oder ähnliche Zwecke verfolgen beziehungsweise die Vereinsziele unterstützen.

 

3. Die erforderlichen materiellen Mittel sollen aufgebracht werden durch:

a) Mitgliedsbeiträge und Aufnahmegebühren in der jeweils beschlossenen Höhe;

b) Subventionen und Förderungen;

c) Spenden, Sammlungen, Vermächtnisse und sonstige Zuwendungen;

d) Vermögensverwaltung (wie Zinsen, sonstige Kapitaleinkünfte, Einnahmen aus Beteiligungen, Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung);

e) Sponsorengelder;

f) Werbeeinnahmen;

g) Einnahmen aus dem Betrieb von Schutzhütten und  künstlichen Kletteranlagen;

h) Einnahmen aus der Vermietung von beweglichen Wirtschaftsgütern (wie Bergsportausrüstung u. ä.);

i) Einnahmen aus der Weitergabe von Publikationen;

j) Einnahmen aus dem Verkauf von Ausrüstung, Hütten- und Vereinsartikeln·

k) Einnahmen aus Vereinsveranstaltungen ' (Vereinsfeste, Wettkämpfe, Vorträge, Kurse, Lehrgänge, Führungen, u. ä.) ;

 

§4 Mitgliedschaft im Deutschen Alpenverein e.V. (DAV)

Die Sektion ist Mitglied des Deutschen Alpen verein e.V. (im folgenden DAV

genannt ) . Sie unterliegt der Satzung dieses Vereins und hat damit alle Rechte und Pflichten, die sich aus dieser ergeben. Zu den Pflichten gehören:

a) den Jahresbericht und die Jahresrechnung vorzulegen, wie sie von der Mitgliederversammlung genehmigt worden sind;

b) die von der Hauptversammlung beschlossenen Beiträge (Verbandsbeiträge) und Umlagen rechtzeitig zu bezahlen;

c) dem DAV Veränderungen im Vorstand der Sektion unverzüglich mitzuteilen;

d) die satzungsgemäßen Beschlüsse der Hauptversammlung des DAV auszuführen; insbesondere in ihre Satzung die Bestimmungen der Mustersatzungen für die Sektionen zu übernehmen, die die Hauptversammlung als verbindlich  bezeichnet  hat·1

e) in der Satzung die Haftung des DAV für Schäden zu begrenzen, die Mitgliedern der Sektion bei Benutzung von Einrichtungen des DAV oder bei Teilnahme an Veranstaltungen des DAV entstehen;

f) Satzungsänderungen vom Präsidium des DAV genehmigen zu lassen;

g) jede Veräußerung oder Belastung von Grund- oder Hüttenbesitz, soweit es sich um AV-Hütten handelt, vom DAV genehmigen zu lassen;

h) ihr Arbeitsgebiet zu betreuen.

 

§5 Vereinsjahr

Vereinsjahr  ist  das Kalenderjahr.

 

Mitgliedschaft

 

§6 Mitgliederrechte und Haftungsbegrenzung

1. Die volljährigen Mitglieder haben Sitz und Stimme in der Mitgliederversammlung, können wählen und gewählt werden. Sie können das Sektionseigentum zu den dafür vorgesehenen Bedingungen benutzen und genießen alle den Mitgliedern zustehenden Rechte.

2. Den nicht volljährigen Mitgliedern stehen die in Absatz 1 genannten Mitgliederrechte mit Ausnahme des Wahl­ und Stimmrechtes zu. Abweichend hiervon können Mitglieder ab dem vollendeten 16. Lebensjahr abstimmen und wählen, aber nicht gewählt werden.

3. Die Mitglieder der Sektion sind mittelbare Mitglieder des DAV. Sie sind berechtigt, von dessen Einrichtungen zu den hierfür vorgesehenen Bedingungen Gebrauch zu machen.

4. Eine Haftung der Sektion und der von ihr beauftragten Personen für Schäden, die einem Mitglied bei der Benutzung der Vereinseinrichtungen oder bei der Teilnahme an Vereinsveranstaltungen entstehen, ist über den Umfang der vom DAV abgeschlossenen Versicherungen hinaus auf die Fälle beschränkt, in denen einem Organmitglied oder einer sonstigen für die Sektion tätigen Person, für die die Sektion nach den Vorschriften des bürgerlichen Rechts einzustehen hat Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zu Last gelegt werden kann. Die gleiche Einschränkung gilt bei Benutzung von Vereinseinrichtungen oder der Teilnahme an Veranstaltungen einer anderen

Sektion des DAV.

5. Eine Haftung des DAV und der von ihm beauftragten Personen für Schäden, die einem Sektionsmitglied   bei  der Benutzung der Einrichtungen des  DAV oder bei der  Teilnahme  an Veranstaltungen des DAV entstehen ist über  den  Umfang  der vom DAV ' abgeschlossenen Versicherungen hinaus auf die Fälle beschränkt, in denen einem Sektionsmitglied eines Organs des DAV oder einer sonstigen für den DAV tätigen Person, für die der DAV nach den Vorschriften des bürgerlichen Rechtes einzustehen hat, Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last gelegt werden kann.

 

§7 Mitgliederpflichten

1. Jedes Mitglied hat den Jahresbeitrag spätestens bis zum 31. Januar des Jahres an die Sektion zu entrichten.  Die jeweilige Höhe setzt die Mitgliederversammlung fest. Hierbei wird die von der Hauptversammlung des DAV beschlossene Einteilung in Mitgliederkategorien zugrunde gelegt.

2. Jedes Mitglied hat eine von der Mitgliederversammlung zur Deckung eines außerplanmäßigen Finanzbedarfs beschlossene Sonderumlage zu entrichten. Diese darf sich höchsten auf das Einfache des jährlichen Mitgliedsbeitrags belaufen.

3. Die Mitgliederrechte stehen dem Mitglied nur für den Zeitraum zu, für den es den Jahresbeitrag entrichtet hat.

4. Während des laufenden  Jahres eintretende Mitglieder haben den vollen Jahresbeitrag zu entrichten. Die Sektion kann für einen Beitritt ab 1. September einen reduzierten Beitrag festlegen. Beiträge, zu denen die Mitglieder nach dieser Satzung zur Zahlung gegenüber dem  Verein  verpflichtet  sind,  werden auch nicht anteilig erstattet, wenn ein Mitglied vorzeitig aus dem Verein - gleich aus welchem Grund - ausscheidet.

5. Der Sektionsanteil kann bei Vorliegen besonderer Umstände vom Vorstand auf Antrag ermäßigt oder erlassen werden.

6. Jedes Mitglied ist verpflichtet,

Änderungen der Anschrift unverzüglich der Sektion mitzuteilen.

 

§8 Ehrenmitglieder und fördernde Mitglieder

1. Zu Ehrenmitgliedern kann die Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes Mitglieder ernennen, die sich hervorragende Verdienste um die Sektion erworben haben. Sie können von der Beitragszahlung befreit werden.

2. Fördernde Mitglieder der Sektion können Einzelpersonen oder juristische Personen werden. Nähere Bestimmungen über die Aufnahme einschließlich der Festlegung über etwaige Beiträge werden vom Gesamtvorstand beschlossen. Voraussetzung für die fördernde Mitgliedschaft ist die Anerkennung der Satzung der Sektion. Fördernde Mitglieder der Sektion sind keine mittelbaren Mitglieder des DAV. Sie erhalten keinen Mitgliederausweis und genießen nicht die Rechte von ordentlichen Mitgliedern. In der Mitgliederversammlung der Sektion haben sie Rederecht, jedoch kein Stimmrecht. Die fördernde Mitgliedschaft endet durch Austritt am Ende eines Jahres und sofort bei Ausschluss durch den Gesamtvorstand.

 

§9 Aufnahme

1. Der Antrag auf Aufnahme in die Sektion erfolgt schriftlich - auch unter Nutzung moderner Kommunikationsmöglichkeiten.

2. Bei Aufnahme ist eine Aufnahmegebühr zu entrichten, deren Höhe von der Mitgliederversammlung festgesetzt wird.

3. Über die Aufnahme entscheidet dieser Vorstand. Dieser kann die Entscheidungsbefugnis delegieren.

4. Die Aufnahme wird erst nach Bezahlung der Aufnahmegebühr und des ersten Jahresbeitrages wirksam.

 

§ 10 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft wird beendet

a) durch Austritt;

b) durch Streichung;

c) durch Tod;

d) durch Ausschluss.

 

§ 11 Austritt, Streichung

1. Der Austritt eines Mitgliedes ist dem Vorstand schriftlich mitzuteilen. Er wirkt zum Ende des laufenden Vereinsjahres. Der Austritt ist spätestens drei Monate vor Ablauf des Vereinsjahres zu erklären.

2. Der Vorstand kann die Mitgliedschaft mit sofortiger Wirkung streichen, wenn das Mitglied den Jahresbeitrag trotz zweimaliger Aufforderung nicht bezahlt hat.

 

§ 12 Ausschluss

1. Auf Antrag des Vorstandes kann ein Mitglied durch den Ehrenrat ausgeschlossen werden (wenn kein Ehrenrat gebildet ist, durch den Vorstand).

2. Ausschließungsgründe sind:

a) grober Verstoß gegen die Zwecke der Sektion oder des DAV, gegen Beschlüsse oder Anordnungen der Vereinsorgane oder gegen den Vereinsfrieden;

b) schwere Schädigung des Ansehens oder der Belange der Sektion oder des DAV;

c) grober Verstoß gegen die alpine Kameradschaft.

3. Gegen den Ausschluss ist Berufung an die Mitgliederversammlung  zulässig.   Sie muss innerhalb einer Frist  von einem Monat ab Zugang des Ausschließungsbescheides beim Vorstand eingelegt werden.

4. Vor der Beschlussfassung durch den Ehrenrat und die Mitgliederversammlung ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist rechtliches Gehör zu gewähren. Der Beschluss über den Ausschluss ist zu begründen und dem Mitglied mittels eingeschriebenen Briefs bekannt zu geben.

 

§ 13 Abteilungen

1. Die Mitglieder der Sektion können sich mit Zustimmung des Vorstandes zu Abteilungen oder Gruppen (z.B. für Hochtouristen) innerhalb der Sektion zusammenschließen. Die Mitgliederversammlung kann sie durch Beschluss auflösen.

2. Für Jugendbergsteiger/innen, Junioren/innen und Kinder sind nach Bedarf eigene Gruppen einzurichten.

3. Die Abteilungen oder Gruppen können sich eine Geschäftsordnung  geben . Die Geschäftsordnung darf weder der Satzung der Sektion noch der des DAV zuwiderlaufen. Sie bedarf der

Genehmigung des Vorstandes. Ein besonderer Mitgliedsbeitrag darf nur mit Zustimmung des Vorstandes festgesetzt werden.

4. Abweichend von der Regelung in Absatz 3 bedarf die Verabschiedung einer Sektionsjugendordnung durch die Jugendvollversammlung zu ihrer Wirksamkeit eines Beschlusses der

Mitgliederversammlung . Auch spätere Änderungen der Sektionsjugendordnung müssen von der Mitgliederversammlung genehmigt werden . Die Mitgliederversammlung darf die Genehmigung der Sektionsjugendordnung nicht versagen, soweit diese mit der Mustersektionsjugendordnung übereinstimmt .

5. Eigene Rechtspersönlichkeit kommt den Abteilungen nicht zu.

 

§ 14 Organe

Organe der Sektion sind

a) der Vorstand

b) der Beirat

c) die Mitgliederversammlung

d) der Ehrenrat

 

 

Vorstand

 

§ 15 Zusammensetzung des Vorstandes

1. Der Vorstand nach § 26 BGB (geschäftsführender Vorstand) besteht aus der/dem Ersten Vorsitzenden, dem/der Zweiten Vorsitzenden, dem/der Schatzmeister/in und  dem/der Vertreter/in der Sekt ionsj ugend . Der geschäftsführende Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung.

2. Der Gesamt-Vorstand besteht aus den Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstands, dem/der Schriftführer/in, dem/der Hüttenwart/in, sowie einem oder mehreren Beisitzern/innen.

3. Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung gewählt. Die Amtsdauer des Vorstandes beträgt drei Jahre. Wiederwahl ist zulässig.

4. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, so wird an dessen Stelle durch die nächste Mitgliederversammlung für den Rest der Amtszeit ein neues Vorstandsmitglied gewählt. Bis dahin sowie in Fällen langdauernder Verhinderung berufen die übrigen Vorstandsmitglieder ein Ersatzmitglied.

5. Die Mitglieder des Vorstandes sind ehrenamtlich tätig. Der Vorstand kann bei Bedarf eine Vergütung  nach Maßgabe einer Aufwandsentschädigung im  Sinne des § 3 Nr. 26 EStG beschließen .

 

§ 16 Vertretung im Vorstand

Der/die Erste Vorsitzende, der/die zweite Vorsitzende, der/die Schatzmeister/in und der/die Vertreter/in der Sektionsjugend haben Einzelvertretungsbefugnis. Handelt es sich um Rechtsgeschäfte über einen Vermögenswert von mehr als 5000 Euro, so ist die Mitwirkung eines weiteren Mitglieds des geschäftsführenden Vorstands erforderlich.

Im Innenverhältnis dürfen hierbei der/die zweite Vorsitzende nur bei Verhinderung des/der Ersten Vorsitzenden, der Schatzmeister nur bei Verhinderung des/der Ersten und Zweiten Vorsitzenden und der/die Vertreter/in der Sektionsjugend nur bei Verhinderung aller anderen Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes handeln.

 

§ 17 Aufgaben des Vorstandes

Der Vorstand legt die Tagesordnung für alle Versammlungen der Sektion fest, vollzieht ihre Beschlüsse und entscheidet in allen Angelegenheiten, die nicht der Mitgliederversammlung vorbehalten sind.

 

§ 18 Geschäftsordnung des Gesamt- Vorstandes .

1. Der Vorstand wird von dem/der Ersten

Vorsitzenden, bei seiner Verhinderung von dem/der zweiten Vorsitzenden zu Sitzungen einberufen. Er ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Mitglieder anwesend sind. Der Vorstand kann einen Beschluss auch dann wirksam fassen, wenn sein Gegenstand bei der Einberufung nicht angegeben worden ist.

2. Beschlüsse werden - sofern nicht die Pflichten des Vorstands nach §26 BGB berührt sind - mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst; bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

3. Der Vorstand muss einberufen werden, wenn es mindestens vier seiner Mitglieder verlangen.

4. Die Sektion kann Mitarbeiter/innen gegen Vergütung anstellen.

 

§ 19 Beirat

Der Vorstand ist berechtigt, einen Beirat aus Leitern der Abteilungen zu bilden. Dieser Beirat hat den Vorstand  bei  der Sektionsarbeit zu unterstützen.  Ein Stimmrecht im Vorstand hat er nicht . Der Beirat wird nach Bedarf vom Vorstand einberufen und zu seinen Sitzungen hinzugezogen.

 

 

Mitgliederversammlung

 

§ 20 Einberufung der Mitgliederversammlung

1. Der Vorstand beruft alljährlich eine ordentliche Mitgliederversammlung ein, zu der die Mitglieder spätestens zwei Wochen vorher schriftlich oder durch das Mitteilungsblatt der Sektion eingeladen werden müssen. Die Frist beginnt mit dem Tag der Absendung der Veröffentlichung. Die Tagesordnung ist hierbei mitzuteilen.

 

2. Der Vorstand kann eine außerordentliche Mitgliederversammlung nach den gleichen Bestimmungen wie in Absatz 1 einberufen. Sie muss einberufen werden, wenn dies mindestens ein Zehntel der Mitglieder schriftlich unter Angabe des Grundes beantragt. Das gleiche Recht steht auch dem Ehrenrat zu.

 

§ 21 Aufgaben der Mitgliederversammlung

1. Der Mitgliederversammlung sind vorbehalten:

a) den Geschäftsbericht des Vorstandes und die Jahresrechnung entgegenzunehmen;

b) den Vorstand zu entlasten;

c) den Haushaltsvoranschlag zu genehmigen;

d) den Mitgliederbeitrag und die Aufnahmegebühr  festzusetzen;

e) Vorstand, Ehrenrat und Rechnungsprüfer/innen zu wählen,

f) die  Satzung  zu ändern;

g) die  Sektion aufzulösen;

h) eine Sonderumlage zu beschließen.

2. Ein Beschluss ist mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen zu fassen. Stimmenthaltungen zählen bei der Ermittlung des Abstimmungsergebnisses nicht mit.

3. Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen. Die Änderungen bedürfen der Genehmigung des DAV.

 

§ 22 Geschäftsordnung der MV

Der/die Erste oder der/die zweite Vorsitzende leitet die Mitgliederversammlung. Darüber hinaus kann die Mitgliederversammlung ein Mitglied aus ihren Reihen zum Versammlungsleiter wählen.

Es ist eine Niederschrift aufzunehmen, welche die Beschlüsse wörtlich enthalten muss. Sie muss von  dem/der   Versammlungsleiter/in und  von  dem/der Schriftführer/in unterzeichnet sein. 

 

 

Ehrenrat, Rechnungsprüfer/innen, Auflösung

 

§ 23 Ehrenrat

1. Der Ehrenrat besteht aus mindestens drei erfahrenen Mitgliedern, von denen eines dem Gesamtvorstand der Sektion angehört. Die Übrigen dürfen kein Amt in der Sektion bekleiden . Die Ehrenvorsitzenden sind Mitglied des Ehrenrat es.

2. Die Mitglieder des Ehrenrates werden von der Mitgliederversammlung gewählt, das Mitglied des Gesamtvorstands von selbigem. Der Ehrenrat wählt sich eine/n Vorsitzende/n. Die Mitglieder des Ehrenrates sind auf Dauer von drei Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig.

3. Der Ehrenrat ist berufen, um

a) Vereinsstreitigkeiten zu schlichten;

b) Ehrenverfahren und

c) Ausschlussverfahren durchzuführen. Die Beschlüsse ergehen nach Anhörung des Betroffenen mit einfacher Stimmenmehrheit. Hinsichtlich der Beschlussfähigkeit gilt § 18, Abs. 1, Satz 2 entsprechend. Sie sind, abgesehen vom Ausschlussverfahren, endgültig.

 

§ 24 Rechnungsprüfer/innen

Die Mitgliederversammlung wählt jeweils auf die Dauer von drei Jahren mindestens zwei Rechnungsprüfer/innen. Wiederwahl ist zulässig. Sie haben die Kassengeschäfte der Sektion laufend zu überwachen und der Mitgliederversammlung zu berichten.

 

§ 25 Auflösung der Sektion

1. Über die Auflösung der Sektion beschließt die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen der erschienenen Mitglieder. Sind weniger als ein Drittel der Mitglieder erschienen, so kann die Auflösung nur von einer unverzüglich einzuberufenden zweiten Mitgliederversammlung beschlossen werden, die ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig ist. Hierauf muss in der Einladung hingewiesen werden.

Die Mitgliederversammlung, welche die Auflösung beschließt, verfügt auch gleichzeitig über das Vermögen der Sektion gemäß den nachfolgenden Vorgaben.

 

2. Bei Auflösung oder Aufhebung der Sektion oder bei Wegfall ihrer steuerbegünstigten Zwecke ist das verbleibende Sektionsvermögen nach Abdeckung der Passiva jedenfalls ausschließlich und unmittelbar für steuerlich gemeinnützige Zwecke zu verwenden (auch im Sinne der österreichischen Abgabengesetze). Zu diesem Zweck ist das verbleibende Sektionsvermögen an den DAV beziehungsweise an seinen Rechtsnachfolger oder an eine oder mehrere seiner Sektionen mit der zwingenden Auflage der ausschließlichen und unmittelbaren Verwendung für steuerlich gemeinnützige Zwecke zu übertragen, wenn die empfangende Körperschaft die Voraussetzungen der Steuerbegünstigung (auch im Sinne der österreichischen Abgabengesetze) erfüllt. In diesem Zusammenhang und unter diesen Bedingungen sind alle Rechte an Wege- und Hüttenbauten dem DAV beziehungsweise seinem Rechtsnachfolger oder der bestimmten Sektion unentgeltlich zu

übertragen .

 

Sollte die oben angeführte Körperschaft im Zeitpunkt der nötigen Vermögensabwicklung nicht mehr existieren oder nicht mehr die nötigen Voraussetzungen (auch österreichischen) der Steuerbegünstigung erfüllen oder aus anderen Gründen die Übertragung des Vermögens nicht im Sinne obiger Ausführungen möglich sein, ist das verbleibende Sektionsvermögen an eine juristische Person des öffentlichen  Rechts oder eine andere (auch im Sinne der österreichischen Abgabengesetze) steuerbegünstigte Körperschaft mit der zwingenden Auflage der ausschließlichen und unmittelbaren Verwendung für die Erhaltung der Schönheit und Ursprünglichkeit der Bergwelt und für die Förderung des Bergsteigens und der alpinen Sportarten zu übergeben.

 

 

„Genehmigung durch den DAV gemäß §§ 7 Abs. lg), 13Abs. 2 1) der DAV-Satzung"

Beschlossen von der ordentlichen MV am 14.05.2019 in Bremen