FAQ
Alles, was du wissen willst, und noch ein wenig mehr!
Nein! Wir haben keine Trainer*innen vor Ort, die dich spontan sichern können. Die Sicherungstechnik ist komplex und kann nicht „mal eben schnell“ erklärt werden. Möchtest du also klettern, musst du einen unserer Kurse besuchen. Dies kann etwa ein zweistündiger Schnupperkurs (möglich ab 8 Jahren) sein, in dem du das Klettern ausprobieren kannst.
Ausnahme: Neben dem Klettern mit Seil gibt es das Bouldern (Klettern in Absprunghöhe). Bouldern kannst du auch, ohne einen Kurs belegt zu haben (ab 14 Jahren). Unser Boulderbereich ist jedoch winzig. Viel besser bouldern kann man in speziellen Boulderhallen wie der Boulder Base Bremen oder der Linie 7.
Aber klar! Geht natürlich am besten bei einem Kaffee oder einem Stück Kuchen in unserem Bistro. ;-)
Grundvoraussetzung für das eigenständige Klettern ist das Beherrschen der Sicherungs- und Einbindetechniken. Beherrschst du diese noch nicht, solltest du zuvor einen unserer Kurse besuchen.
Kinder unter 14 Jahren dürfen bei uns nur unter Aufsicht eines Erwachsenen (Erziehungsberechtigten oder einer anderen volljährigen Person, die die Aufsichtspflicht übernimmt) klettern.
Jugendliche ab 14 Jahren dürfen eigenständig klettern, wenn sie die Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten vorlegen und entsprechend ausgebildet sind.
Das Kursprogramm des Kletterzentrums beginnt ab acht Jahren.
Nein! Kinder ab acht Jahren dürfen Sie im Boulderbereich betreuen. Dafür ist Ihre ständige Anwesenheit im Boulderbereich erforderlich. Der Boulderbereich ist kein Spielplatz, hier trainieren ausgewachsene Kletterer, die von den Wänden fallen können.
Jaein! Ja, wir bieten einen einmaligen, zweistündigen Schnupperkurs für Kinder ab acht Jahren an. Nein, dies ist keine wiederkehrende wöchentliche Betreuung und Ausbildung. Feste Jugendgruppen für Kinder (in denen neben dem Klettern auch andere Aktivitäten stattfinden) bietet die JDAV, die Jugend der Sektion Bremen, an. Nähere Infos zum Angebot der JDAV gibt’s hier.
Unseren Einstiegskurs können Jugendliche ab 14 Jahren belegen. Im Anschluss können sie bei Vorlage einer Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten das Kletterzentrum selbständig nutzen.
Jugendliche unter 14 Jahren müssen ständig durch eine volljährige Person beaufsichtigt werden, die die Sicherungstechnik beherrscht und bei Bedarf einschreiten kann.
Bei uns sind alle herzlich willkommen. Allerdings klettern DAV-Mitglieder bei uns wesentlich günstiger als Nichtmitglieder (Gäste).
Mit dieser Frage bist du nicht alleine. Viele Kletterer*innen suchen nach einem/er Kletterpartner*in für den wöchentlichen Sport. Eine erste Anlaufadresse ist unser zweimal wöchentlich stattfindender Klettertreff.
An unserer Pinnwand im Kletterzentrum gibt es auch die Möglichkeit zur Kletterpartner*innen-Suche, die mitunter rege genutzt wird.
Klettern ist ein Partner*innensport, sodass du hier in der Tat eine*n Kletterpartner*in benötigst. Diese*r muss natürlich ebenfalls die Sicherungstechnik beherrschen. Bist du alleine unterwegs, hilft dir unser Klettertreff.
Zum Bouldern (Klettern in Absprunghöhe über der Weichbodenmatte) ist jedoch kein*e Sicherungspartner*in erforderlich. Zu zweit macht es natürlich trotzdem mehr Spaß!
Ja, hier!
In unserer Benutzungsordnung bzw. den Hallenregeln heißt es: „Klettere oder bouldere nur mit geeigneten Schuhen und Bekleidung/nicht oberkörperfrei.“ Aber wieso?
Unsere Körper bewegen sich nicht unter gleichen Bedingungen durch den öffentlichen Raum. Sie werden stattdessen unterschiedlich gelesen, eingeordnet und bewertet, ohne dabei einer bestimmten Naturordnung zu folgen. Was für manche selbstverständlich erscheint, ist für andere mit Blicken, Kommentaren, Sexualisierungen verbunden oder mit Gefühlen behaftet, für die sie sich rechtfertigen müssen.
Auch in einem sozialen und sportlichen Bewegungsraum wie unserem Kletterzentrum sind solche Normen wirksam. Oberkörper, die männlich gelesen werden, gelten häufig als neutral oder unauffällig, als eine Art Standard, wohingegen andere Körper kommentiert, markiert oder sexualisiert werden. Diese Ungleichheit in der Zuschreibung ist keine Eigenschaft der Körper selbst, sondern Ausdruck gesellschaftlicher Verhältnisse und vermeintlicher Ideale.
Klar – das Shirt und andere Kleiderordnungen sind weder das eigentliche Problem noch ein Lösungsrezept. Denn obige Grenzüberschreitungen finden natürlich auch bekleidet statt. Was ein Shirt-Gebot dennoch kann, ist, eine ̶ womöglich vorläufige ̶ Geste zu sein und einen gemeinsamen Nenner für ein besseres Miteinander zu schaffen Indem wir auf eine Praxis verzichten, die nur unter ungleichen Bedingungen für alle möglich ist, tragen wir dazu bei, das Kletterzentrum weiterhin als einen respektvollen, achtsamen und solidarischen Ort zu verstehen.
Diese Regel soll verhindern, Grenzüberschreitungen zur individuellen Verhandlungsmasse zu machen, weswegen wir uns entschieden haben, sie kollektiv zu adressieren.
Gleichzeitig gilt es, diese Regel regelmäßig auf ihre Richtigkeit zu überprüfen, denn keine Regel ersetzt eine Kultur der Umsicht und der gegenseitigen Wertschätzung.
Überhaupt keine!
Die Kletterausrüstung kann bei uns geliehen werden. Bei unserem Regelkursprogramm ist die Kletterausrüstung inklusive.
Eine eigene Kletterausrüstung solltest du dir erst zulegen, wenn du weißt, worauf es ankommt, und schon vergleichen kannst, zum Beispiel mit unserer Leihausrüstung.
Deine Frage war nicht dabei?
Schreib uns eine E-Mail oder ruf einfach an: 📞 0421 51429053.
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